Lomography Lomo’Instant Automat im Test

Ich hatte die Lomography Lomo’Intant Automat Kamera für einige Wochen bei mir daheim. Mit ihr habe ich experimentiert und einige coole Ergebnisse erhalten. Ob sich ein kauf lohnt und was die Vor- und Nachteile dieser Instantkamera sind, erfahrt ihr hier.

Das Design der Lomo’Instant Automat Kamera ist kantig Retro. Gerade in weiß finde ich sie ziemlich cool. Sie hebt sich dadurch auch nochmals deutlich von den weit verbreiteten Instax Mini Kameras ab. Die Kameras benutzen zwar beide den gleichen Film (Fuji Instax Film), könnten unterschiedlicher jedoch nicht sein, denn Fuji Instax Mini lässt sich ganz einfach einordnen: Eine Partykamera. Total cool für Geburtstage und Hochzeiten. Dafür ist die Lomography Kamera überhaupt nicht geeignet. Man muss sich etwas mehr mit ihr beschäftigen, hat dafür aber auch deutlich mehr Möglichkeiten. Doppelbelichtungen sind möglich und durch die Linsen und Aufsätze hat man mega viele Möglichkeiten. Außerdem erkennt die Kamera automatisch die Helligkeit und somit muss man nicht immer die Helligkeit einstellen. Außerdem hat sie drei verschiedene Fokusoptionen.

An der Rückseite der Kamera befinden sich die Einstellungsknöpfe. Links lässt sich der Blitz deaktivieren, mit MX lässt sich ein Bild mehrfach belichten. Bei Plus/Minus kann man die Helligkeit etwas verschieben und mit A und B kann man Langzeitbelichtungen aktivieren (A ist normal und B ist Langzeitbelichtung, solange man den Auslöser gedrückt hält).

Die größten Nachteile der Kamera sind die Batterien. Die Kamera wird betrieben von zwei Batterien die einfach absolut kein Standart Format haben. Mir sind diese zwischenzweitlich leer gegangen und ich musste dann für 16€ neue kaufen. Eher so semi cool. Da hätte ich ein AA Batterien Fach schon sehr nice gefunden. Außerdem sind die Filme eben die Instax Mini Filme. Hat den Vorteil, dass man sie wirklich überall kaufen kann (im Fotoladen, bei DM und auch so immer wieder). Das Format ist halt nur Kreditkarten Größe. Will man die Bilder irgendwo aufhängen muss man sich schon was überlegen, denn sonst sind sie einfach zu klein.

Links auf dem Bild befindet sich der Splitter, in der Mitte die Close-Up Lense und rechts dann die Weitwinkel Linse.

Auf der Lomography Website kann man die Kameras mit allen Objektiven für ca 160€ (je nach Ausführung und Farbe) kaufen. Kein Schnäppchen, aber wenn man eine coole Kamera für die kleinen Instax Filme haben will, denke ich, dass das wahrscheinlich die beste Lösung ist.

Nun aber genug. Kommen wir zu meinen Ergebnissen:

Auf dem ersten Bild habe ich den Splitter Aufsatz verwendet. Mit diesem Lässt sich das Bild in viele Teile teilen. Links ist die Kirche, rechts der Ausblick auf den Bodensee. Unten rechts habe ich ein Gruppenfoto mit dem Weitwinkelaufsatz gemacht. Leider nimmt der auch ziemlich viel Licht raus, weswegen ich euch empfehle diesen nur im wirklich hellen zu benutzen. Aber finde das Bild trotzdem cool. Außerdem verleitet die Kamera dazu, Polaroid im Querformat zu schießen. Finde ich ungewohnt aber ziemlich cool!

Zwei etwas mehr Lomographische Bilder. Links meine Pflanze mit Close-Up Lense und rechts eine Doppelbelichtung. Bei der Close-Up Lense könnt ihr ruhig richtig nah ran gehen!

Links wieder eine Doppelbelichtung mit Splitter auf dem Segelboot, rechts eine Doppelbelichtung mit grünem Blitz gegen eine Scheibe.

Abschließend noch meine Lieblingsbilder vom Basketball Korb. Links war eine zufällige Doppelbelichtung mit dem Bodensee. In der Mitte einfach ein normales Foto, und rechts ein Foto mit Portrait Fokus Einstellung.

Und letztendlich noch eine Langzeitbelichtung bei der sich mein Handyblitz ins Bild gebrannt hat.

Johannes

Hypes sind voll mein Ding. Darunter war schon Diverses wie Donuts, Star Wars, Pokémon, bunte Socken, Space, die 80er und ähnliches. andjojo.de ist mein Blog deshalb werdet ihr hier auch diverse Themen finden.

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