Mit dem Honor 10 in Singapur unterwegs

Vor kurzem war die Maisi in London beim Launch-Event vom Honor 10. Jetzt hab ich das Handy über Umwege nach Singapur bekommen und war zusammen mit dem Umweg und dem Handy in der Stadt unterwegs (Umweg = Freundin = follow her on Instagram). Meine Eindrücke teile ich nun mit euch.

Singapur ist eine Stadt mit vielen verschiedenen Ecken. Es gibt das Bankenviertel, es gibt verschiedene kleine Shoppingstrassen, es gibt viele Malls und es gibt Stadtteile wie Little India und Chinatown. All diese Plätze sind wirklich grundverschieden und deshalb ist für mich vor allem eins sehr wichtig gewesen. Eine gute Kamera. Reicht die Kamera des Honor 10 aus? Einen eigenen Eindruck koennt ihr euch hier im Artikel machen, alle Bilder auf denen das Honor 10 nicht zu sehen ist, wurden auch mit diesem gemacht.

Mein kleiner Ausflug durch die Stadt begann mit dem Unboxing bzw. mit dem Auspacken des Smartphones. Das Handy fühlt sich sehr hochwertig an und auch das Display ist beeindruckend, denn mit dem Edge to Edge Display bleibt wirklich nur noch wenig Rand übrig.

Besonders geschickt auch für einen Citytrip ist die beigelegte Hülle, welche vor Kratzern und Glasbruechen schützen soll. Wie gut die Hülle dann letztendlich schuetzt habe ich natürlich nicht getestet. Auch auf dem Display ist eine Folie angebracht, die allerdings sehr schnell verkratzt. Die Frontkamera, der Speaker und der Helligkeits bzw Abstandssensor haben einen eigenen Platz auf dem Frontscreen. Hier ist eine kleine Aussparung im Display, die sogennante Notch. Die meisten dürften diese Notch schon vom iPhone X kennen. Diese stört nur ein klein wenig in den Instagram-Stories, hier wird der Indikator verdeckt bei welcher Story man gerade ist. Ansonsten mag ich das Design sehr. Wenn einen diese Notch stört kann man links und rechts das Display auch einfach auf schwarz schalten, dann bekommt man fast nichts mehr von ihr mit.

Schnell eingerichtet ging es auch schon los auf unser Abenteuer durch die Stadt. Es hatte draussen zwar nicht besonders gutes Wetter, mit Freundin zu Besuch und neuem Handy in der Tasche war das allerdings kein Grund zuhause zu verweilen. Das Handy ist zwar leider nicht Wasserdicht, dem Regen hier in Singapur hat es bisher aber standgehalten.

Zuerst musste nun der Hunger gestillt werden. Hierzu ging es zum bekanntesten Foodcourt der Stadt „Lau Pa Sat“. Dieser ist zwar etwas teurer als die meisten anderen, dennoch ist die Lage einfach mehr als geschickt, denn er befindet sich mitten im Bankenviertel nur einen kurzen Fußmarsch von der Marina Bay entfernt. Essen kann man hier eigentlich überall, bisher war nur leckeres dabei. Wir entschieden uns für das Thai Essen. Im Foodcourt selbst finde ich die Deckenkonstruktion mit riesigen Ventilatoren und den grünen Streben faszinierend.

Nach dem wir satt waren ging es dann an die Bay. Dort fand ein Dragonboat-Event statt, und ein Artfestival. Hier haben wir uns ein wenig umgeschaut, ein paar Fotos von der Bay gemacht und uns auch einen ersten echten Eindruck von den Fotofähigkeiten des Honor 10 machen können.

Die Frontkamera ist wie jetzt schon seit einigen Generation ein großes Problem bei Huawei und Honor Geräten. Grundsätzlich denke ich, dass die Hardware fähig ist, gute Bilder zu machen, die Software legt jedoch Beauty-Filter über die Gesichter und macht die Bilder grundsätzlich viel zu hell. Gesichter werden viel zu glatt, Lippen zu rot dargestellt.

Besonders begeistert bin ich hier wieder von Funktionen die wirklich easy zu bedienen sind, wie dem Panoramamodus für Fotos.

Außerdem fällt einem direkt der AI Button an der oberen Navigationsleiste der Kamera App auf.  Mit diesem laesst sich die Kuenstliche Intelligenz beim Bilder machen an- und ausschalten. Kuenstliche Intelligenz? Was bringt das? Das Handy erkennt automatisch was fuer ein Bild gemacht werden soll. Ob eine Nachtaufnahme, ein Portrait oder ein Bild von Pflanzen geschossen wird, ein kleines Symbol zeigt an was erkannt wird. Und das Handy reagiert darauf. Farben und Saettigungen werden angepasst und auch ein kuenstliches Bokeh (also diese coole Unschaerfe im Hintergrund, von jap. boke = unscharf) wird je nach Fotoart erzeugt. Hier sieht man mich mit meinem Cakepop in der Hand, den ich mir öfters Mal vom Bäcker um die Ecke hole. So auch an diesem Tag.

Das ganze funktioniert definitiv zufriedenstellend, die verschiedenen Modi werden zuverlässig erkannt. Das Bokeh ist besser als bei den Vorgängerhandys, könnte aber schöner und genauer sein. Im folgenden noch ein Bild, in dem der Pflanzenmodus erkannt und angewandt wurde:

Nachdem wir die frische Seeluft genossen hatten ging es nun weiter in die Gardens by the Bay. Die Gardens befinden sich südlich der Marina Bay und liegen somit fast am offenen Meer. Die bekannteste Attraktion sind hier wohl die Supertrees, die in der Nacht leuchten, und die Gewächshäuser Cloud Forrest und Flower Dome. Der Cloud Forrest ist besser, keins der Gewächshäuser hat mich aber so richtig vom Hocker gerissen.

Bei gutem Licht macht das Honor 10, meiner Meinung nach, sehr gute Bilder. In Singapur geht um kurz nach sieben die Sonne unter. Bei einem Trip durch die Stadt ist es also auch wichtig, eine Kamera zu haben die auch im Dunkeln noch gute Bilder macht. Nach dem wir an diesem Tag nicht all zu früh los gekommen sind, wurde es jetzt also schon dunkel und die Supertrees in den Gardens fingen zu leuchten an. Die Lichtshow „Gardens Rhapsody“ sah ich an dem Tag zum ersten mal und ich war begeistert.

Bei dieser Lichtershow wird zwischen den Bäumen Musik gespielt und die Bäume leuchten in den verschiedensten Farben und passend zu den Rhythmen.

Beim betreten des Platzes an dem die größeren Supertrees stehen fühlt man sich ein bisschen wie wenn man in James Cameron’s Pandora aus Avatar ankommt. Man erwartet irgendwie noch leuchtende riesige Schmetterlinge und fliegenden Quallen zu begegnen, spoiler: die gibt’s hier nicht.

Mir machte es wirklich sehr viel Spaß der Lichtershow zuzuschauen und die Musik und die vielen Lichter zu genießen. Übrigens wurden alle Bilder ohne Stativ aus der Hand geschossen. Das finde ich schon einigermaßen erstaunlich oder?

Letzendlich ging es dann noch auf den größten Supertree der Gardens, auf dem sich eine kleine Bar befindet. Hier zahlt man zwar 20$ Eintritt, allerdings ist hier ein Getränk der Wahl inklusive und man hat wirklich einen fantastischen Blick über die Gardens by the Bay und auf das fast schon monströs wirkende Hotel Marina Bay Sands.

Hier haben wir den Tag dann auch ausklingen lassen.

Im großen und ganzen ist die Kamera für ein 400€ Smartphone wirklich okay, ein technisches wunder bleibt, meines Erachtens nach, aus.

Während der Momentanen Testphase von gut über einer Woche habe ich bereits ausversehen 48 Screenshots gemacht. Irgendwie drücke ich statt aus Taste immer noch unabsichtlich die leiser Taste dazu. Ich glaube das ist aber unter anderem auch der Hülle verschuldet. Das die Kamera aus dem Gehäuse steht ist mir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht unangenehm aufgefallen.

Das Wetter in Singapur ist sehr heiß und man bekommt oftmals schwitzige Hände. Ein normales Smartphone lässt sich dann nicht mehr mit dem Fingerabdrucksensor entsperren. Beim Honor 10 soll durch die neue technik selbst bei nassem Finger ein entsperren möglich sein. Der funktioniert leider schon mit trockenen Fingern nicht sonderlich gut. Das Face-Unlock hat mich jetzt allerdings doch sehr überrascht! Funktioniert vor allem zusammen mit dem Fingerabdrucksensor dann sehr zuverlässig. Ich musste vielleicht einmal mein Muster eingeben weil es zu dunkel war und es irgendwie unmöglich war den Fingerabdrucksensor zur Identifikation zu  benutzen.

Der Akku ist mir eigentlich nie unerwartet früh leer gegangen und hat immer für den Tag gereicht. Wenn man das (der Verpackung beigelegte) originale Ladegerät benutzt ist dieser auch schnell wieder voll. Kein Kritikpunkt hier!

Alles in allem vor allem ein schickes Smartphone, welches im Bereich von 400€ wirklich toll sein sollte und auch auf einem kleinen Citytrip ein treuer Begleiter ist! Hier und da hat das Handy zwar ein paar schwächen, wie diese für euch ins Gewicht fallen müsst ihr selbst entscheiden. Und wie das Schild das auf mein Gesicht zeigt sagt, teilt den Link! Danke 😊

Nach diesem kleinen Exkurs durch Singapur geht’s die nächsten Tage wieder zurück zu Superhelden und Co! Wenn ihr trotzdem noch irgendwelche Fragen habt zum Gerät fragt gerne!

Johannes

Hypes sind voll mein Ding. Darunter war schon Diverses wie Donuts, Star Wars, Pokémon, bunte Socken und ähnliches. Wenn ich nicht hier blogge, dann bei thedroidgeeks.de, ansonsten studiere ich "Technische Kybernetik" (Gesundheit! Was?).

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